kastriert & gechipt
 
Das ist unsere liebe Happy-Antje...

 

Eigentlich sollte ja Snowbird die letzte Katze sein.
Und somit wollten wir auch kein Tier mehr aufnehmen, da es ja auch irgendwann mal zu eng werden könnte.
Aber, da ich ja meine tollen T-Shirts habe und ich den einen Tag vor Weihnachten keine Jacke an hatte und grad mit meinen überfüllten Einkaufskorb vorm Laden stand, sprach mich die liebe Antje an und fragte mich, ob ich mich mit Katzen auskennen würde, da sie mein T-Shirt sah, mit der Aufschrift "Cats-Dreamland-Hesse und ehrenamtliche Pflegestelle" .
Dann kamen wir ins Gespräch und sie erzählte mir von einer kleinen Katze, die ihr zugelaufen sei.

Sie wußte nicht so Recht, was sie nun machen solle´, was die Kleine zu fressen bekommen sollte etc.

Dann sagte ich ihr, bitte geben sie der Kleinen Kittenfutter und Kittenmilch.

Darauf fragte sie mich, ob ich sie nicht nehmen könnte, aber da sagte ich noch "nein", da ich ja eigentlich keinen Platz mehr hatte.

Nun gut, ich gab Ihr dennoch meine Karte und sagte, ich würde mit meinem Mann  sprechen und mich zusätzlich umhören, ob ich ein Plätzchen finden könnte, sie solle bitte doch dann noch mal bei mir melden.

Das tat sie aber nicht, daraufhin schlief ich ganz schlecht.

Morgens sagte ich zu mein Mann, die Kleine hat es bestimmt nicht geschafft oder sie hat schon ein neues Zuhause.

Dann ging, wie aus heiterem Himmel, das Telefon und es war die liebe Antje.

Sie berichtete mir dann noch mal von der kleinen Maus und ich sagte, bitte bringe sie mal vorbei, ich schau sie mir an.

Zu dem Zeitpunkt ging ich davon aus, das sie mir eine Katze bringt, die schon ein halbes Jahr alt ist.

Aber wie ich dann die kleine Katze sah, wußte ich gleich, die Katze ist max. 6 Wochen alt und da fing ich an, mir Gedanken zu machen.

Also nahm ich sie, päppelte die kleine Maus auf, indem ich ihr alle zwei Stunden Aufzuchtsmilch  gab.

Sie war so ausgehungert, dass sie mir die Aufzuchtsflasche kaputt biss, also versuchte ich es mit einem Schälchen und das klappte.

Sie kannte nichts, keine Menschen, keinen Hund und keine anderen Katzen, dann auch keine Toilette und das war zum Anfang sehr unschön, aber das ging ganz flott, da hatte sie das alles drauf.

Nun kam es aber, das ich mir Sorgen um sie machte, da sie ziemlich schlapp aussah und ich eine Zecke in ihren Kopf entdeckte.

Also bin ich schnellstens mit ihr zum Arzt und das wahr auch ganz gut so, sonst hätte sie die Nacht nicht überlebt.

Sie hatte 42,2 Fieber .

Ihr wurden 7 Zecken aus dem Kopf entfernt.

Die Tierärztin entließ mich mit einem traurigem Gesicht und sagte:

"Frau Hesse, es könnte sein, dass sie es nicht schafft."

Ich war am Boden zerstört.

Aber aufgeben wollt ich nicht.

Und wie man sieht, das Kämpfen hat sich gelohnt und die Kleine Maus ist putzmunter .

Langsam kann man sie ein wenig streicheln und man kann mit ihr spielen.

Sie macht sich von Tag zu Tag immer mehr.

Ich bin sehr stolz auf sie!

 
 
 
 
 
 

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